top of page

Aus der Pflanzenwelt

Hier stelle ich regelmäßig eine oder mehrere Pflanzen vor.

Der Schwarze Holunder blüht gerade überall, er läutet den Frühsommer ein.

Beim Schwarzen Holunder (Fam. Moschuskrautgewächse) handelt es sich um einen bis zu zehn Meter hohen Strauch mit grauborkigen Zweigen. Die Blätter sind gegenständig, unpaarig gefiedert, lanzettlich und gesägt. Die weißen, intensiv duftenden Blüten sind in ca. 20 cm großen schirmförmigen Doldenrispen angeordnet, die Staubblätter sind gelb. 
Bei den Kelten galt der Holunder als heiliger Strauch, da er die Unendlichkeit des Lebens verkörperte. Der Holler hatte über Jahrhunderte hinweg eine so starke Symbolkraft, dass man ihn nicht fällen wollte/durfte. Der Schwarze Holunder ist eine der ältesten Heilpflanzen Europas und wird nach wie vor bei diversen Beschwerden eingesetzt. Generell handelt es hierbei um eine Pflanze, die das Immunsystem stärkt – sowohl präventiv als auch akut. Vor allem die Blüten wirken antioxidativ, schweißtreibend, fiebersenkend, Bronchialschleim steigernd und eben immunstimulierend. Sie werden daher oft bei diversen Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten verwendet, z.B. als so genannter Schwitztee. Aber auch kulinarisch gibt der Schwarze Holunder einiges her, z.B. die in Teig ausgebackenen Blüten mit Eis, mmh :-)
Vorsicht: Die Stiele und auch die rohen schwarzen Früchte sind giftig! Verwechslungsgefahr besteht außerdem mit dem Roten Holunder und dem Zwerg-Holunder! 

bottom of page